Upper Manhattan



Nach diesem bereits recht nicen Morgen in Downtown Manhattan, bin ich in die nächste U-Bahn gesprungen und in Richtung Uptown Manhattan zum Central Park gefahren. Auf dem Weg bin ich am ikonischen Fifth Avenue Apple Store vorbeigekommen. Sah ganz cool aus von außen, von innen war er aber recht Standard muss ich zu geben. Ich finde das hätten die besser machen können.
Kurz vor dem Central Park habe ich dann Shuayb getroffen, der mir eigentlich ein Mietfahrrad verkaufen wollte. Dann ist das Gespräch aber in eine ganz andere Richtung abgedriftet, als er mich auf mein T-Shirt angesprochen hat. Das T-Shirt war Merchandise des Blogs „Wait but why?”. Sehr sehr cooler Blog. Kann ich euch nur empfehlen. Tim Urban, der Autor schreibt über Themen wie K.I., Elon Musk, usw. Ok, jetzt drifte ich vom Thema ab :D. Auf jeden Fall, hat es sich dann so ergeben, dass wir die restliche Hälfte des Tages zusammen verbracht haben.
So sind wir dann zum Beispiel zum Times Square gegangen. Ein wirklich abgedrehter Ort! Vergleicht nur einmal die Menschenmenge zur Mittagszeit und mitten in der Nacht. Der Times Square ist ein riesiger Ameisenhaufen, zu jeder Tageszeit, jeden Tag, immer.
Nach so viel Durcheinander, war unser Ausflug in den Central Park eine notwendige Abwechslung. Ich war nach dem vollen Tag mittlerweile auch schon ziemlich platt.
Nach einem kleinen Nickerchen im Gras, sind wir dann Abendessen gegangen. Danach hab ich mich dann auch wieder auf den Weg zum Bus zurück nach Pittsburgh gemacht, wo ich eine Freundin besucht habe. Insgesamt ein sehr intensiver, aber geiler Tag.
Da hat sich die Arbeit im Westerwald und in England doch gelohnt!
So, das wars jetzt aber. Letzter Post. Schluss. Ende. 😉

Lower Manhattan

  • Wesser-Erfahrungen-Elias-Blog

  • Wesser-Erfahrungen-Elias-Blog

Überraschung! Ich bins noch mal. Ich wollte euch mit diesem Post von meinem Ausflug nach New York erzählen – als finaler Paukenschlag dieses Blogs 😉 .
Ich bin um 06:45 in New York mit dem Bus angekommen. Nach einer recht schlaflosen Nacht im Bus, habe ich mir erstmal ein New Yorker Frühstück genehmigt: Bagel mit Frischkäse und Lachs. Dann bin ich los spaziert.
Erstes Ziel: Downtown, Finanzdistrikt. Ich bin entlang des Hudson unter der Brooklyn Bridge in Richtung Wall Street gelaufen. New York ist tatsächlich die Stadt, die nie schläft, selbst zu frühen Stunde waren die Straßen schon rappelvoll. Nach einer halben Stunde Fußmarsch hatte ich die Wall Street erreicht. Dort bin ich auch am Trump Building vorbeigekommen. Ich wollte mir die New York Stock Exchange auch mal von innen ansehen. Der Security Guard sagte mir dann, dass man dort nur als Gast reinkommt. Also habe ich mich auf die Suche gemacht, nach einem Stockbroker, der gerade eine Zigarette draußen raucht. Nach 10 Minuten hatte ich einen gefunden und ihn angequatscht, ob er mich nicht mal mit reinnehmen möchte. Hat leider nicht geklappt, war aber trotzdem lustig.
Dann bin ich weiter gezogen zum One World Trade Centre und hab mir dort die Gedenkstätte angeschaut. Die Atmosphäre an diesem Ort war sehr besonders. Ich meine, es gibt wenige Orte, die die jüngere Geschichte stärker beeinflusst haben, nicht wahr?
Da ich mir Manhattan auch von oben anschauen wollte, habe ich mir ein Ticket für das Panoramadeck des One World Trade Centre gekauft und hab den Fahrstuhl nach oben genommen. Es hat sich gelohnt 🙂 .

Wieder daheim

Ich will mich noch richtig von euch verabschieden und schreibe dazu diesen vorerst letzten Post. Jetzt bin ich wieder daheim. Die nächsten Tage werde ich entspannen und am Freitag in meinen wohlverdienten Urlaub in die USA fliegen.
Ermöglicht hat mir das mein Ferienjob. Das motiviert mich, jede Semesterferien werben zu gehen. Beim Job lernt man mit Menschen zu kommunizieren, man sammelt Arbeitserfahrung, geht auch mal an seine Grenzen und muss sich durchbeißen. Wenn man das schafft, dann kann man viel zu einer Hilfs- oder Umweltschutzorganisation beitragen, neue Leute kennenlernen und gleichzeitig die Studentenkasse aufbessern. Mein Aufenthalt in UK hat mir zudem noch eine Menge neuer Erfahrungen eingebracht, an denen ich gewachsen bin, und ich konnte meine Sprachkenntnisse anwenden.
Dieses Jahr werde ich nicht mehr für Wesser arbeiten, weil die Uni bald wieder anfängt. Nächstes Jahr bin ich bestimmt wieder dabei. Ich hoffe, ich konnte euch einen kleinen Einblick in meinen Ferienjob geben. Bis bald! 🙂

Ein Tag in London


  • Wesser-Erfahrungen-Elias-Blog
    Camden Street

  • Wesser-Erfahrungen-Elias-Blog
    Big Ben & Ich 😉

Nach einer durchtanzten Nacht bin ich heute Morgen los und habe London erkundet. Von meinem Hostel bin ich zuerst nach Camden im Norden, der alternative Teil von London, gelaufen. Dort habe ich mich ins Getümmel der vielen Märkte und Shops gemischt, bei denen alles von Kunstwerken bis Donuts verkauft wird. Ich war auch im Cyberdog. Dort gibt es allerlei Krimskrams, mit lauter Technomusik im Hintergrund. Man hat das Gefühl auf einer Raumstation im äußeren Sonnensystem zu sein.
Dann bin ich weiter mit der U-Bahn nach Westminster, also ins Herz von London, gefahren. Von dort aus bin ich zum Buckingham Palace und Piccadilly Circus gelaufen. Einer der Spots am Piccadilly Circus ist von McDonald’s, bei dem man die Charaktere auf dem Bildschirm auf dem eigenen Handy über eine Website entwerfen kann und diese dann an McDonald’s sendet, die dann auf einem großen Bildschirm gezeigt werden. Das fand ich richtig cool, also habe ich das natürlich direkt gemacht. In dem Video könnt ihr meinen Charakter sehen. Es ist der Typ im Rollstuhl mit der Brille und dem gelben Anzug.
Am Abend ging um 19:05 mein Flieger aufs Festland. Um 21:30 bin ich in Schiphol gelandet. Jetzt bin ich wieder zu Hause und erhole mich für ein paar Tage. Am kommenden Freitag fliege ich mit dem Geld, das ich in den letzten Wochen verdient habe, in die USA eine Freundin besuchen. Man muss seine Semesterferien ja auch nutzen 😉 .

Von Hull nach London

Abschied und ein bisschen Wehmut


Heute war mein letzter Tag im Team. Es war eine tolle Zeit und ich bin dankbar für die Erfahrung. Wahrscheinlich habe ich so mehr über dieses Land gelernt, als ich es jemals als Tourist getan hätte.
Auf der Zugfahrt nach London konnte ich die Aussicht auf die schöne englische Landschaft genießen. Der Zug fuhr an Weizenfeldern vorbei und ich konnte große Kathedralen in der Ferne vorbeiziehen sehen, während die Sonne die Wolken in einen warmen orangefarbenen Ton tauchte.

Ankunft in London


  • Wesser-Erfahrungen-Elias-Blog
    Ankunft in King's Cross

Schließlich kam ich in King’s Cross an und lief zu meinem Hostel gleich um die Ecke. Die kommende Nacht werde ich im Clink78 Hostel verbringen. Es ist ganz cool hier und die Leute sind alle nett. Zum Glück habe ich hier sehr gutes WLAN. Ich werde heute das Londoner Nachtleben erkunden und morgen einen Tag in London verbringen, um meinen Aufenthalt auf dieser Insel abzurunden. Morgen Abend fliege ich dann nach Hause. Jetzt ziehe ich aber los, denn ich will wissen wie diese Stadt nachts aussieht und was hier so los ist 😉 .

Ein Tag im Leben eines Werbers


Heute habe ich meine Video-Editier-Kenntnisse ausgepackt, damit ihr einen Eindruck vom Arbeitstag eines Werbers bekommt. Also lehnt euch entspannt zurück und genießt die Tour:
Mein Tag startet immer mit einem gesunden Frühstück: Müsli mit Obst und Yoghurt. Ich bin immer der Erste beim Frühstück, weil alle anderen Langschläfer sind 😉 . Während ich frühstücke lese ich meistens ein Buch. So fängt der Tag ganz entspannt an. Danach geht es los mit dem Werben.
Gegen Mittag esse ich meistens ein Sandwich. Wenn wir eingekauft haben mache ich mir am liebsten daheim eines und nehme das dann als Vesper mit, ansonsten hole ich mir ein Sandwich bei einem Kiosk oder Tesco. Danach gehe ich wieder an die Arbeit.
Werben heißt von Tür zu Tür gehen und mit den Bürgern über die Themen der Organisation, für die ich stehe, sprechen. Wenn jemand interessiert ist, dann kommt das Tablet zum Einsatz, auf dem die Bürger ein Formular ausfüllen. Ich schreibe für mich immer mit wer mitgemacht hat, wer nicht mitmachen wollte, und wer beschäftigt oder nicht zuhause war. So habe ich einen guten Überblick bei wem ich nochmal nachfrage und wo ich nicht mehr hingehe. Meistens drehe ich zwei Runden und läute in der zweiten Runde nochmal dort an, wo ich vorher niemanden angetroffen habe. Das mache ich bis in die Abendstunden und dann geht es wieder nach Hause. Dort essen wir dann alle zusammen und genießen unseren Feierabend 🙂 .

Unser Teamchef Finley


Heute will ich euch meinen Teamchef Finley vorstellen. Er hat in der Grundschule Deutsch gelernt und weiß auch noch einiges. Ich bin davon sehr beeindruckt. Er studiert und macht den Job seit einem Jahr immer in den Semesterferien.
Finley will sich jetzt auch für das Wesser Austauschprogramm für Deutschland bewerben. Er ist überzeugt, dass man diese Chance wahrnehmen sollte, weil man ganz viele kulturelle Unterschiede erlebt an denen man wachsen kann. Das hilft einem dann auch im Heimatland. Erst vor kurzem musste das Team in Hull sein Werbegespräch neu aufbauen, weil sie nicht nur über eine Kampagne der Organisation, sondern von allen Tätigkeiten berichten sollten. Das war für alle eine große Umstellung. Trotzdem sind alle nach wie vor sehr gut dabei und wollen bald zu den Besten gehören. Ich bin mir sicher, dass sie das schaffen werden 🙂 .

Peetie, Kyrian und der German Giant

Heute will ich euch mein Team vorstellen. Zu meiner Rechten sitzt Peetie und links Kyrian.
Peetie arbeitet seit April bei Wesser. Er ist Co-Teamleiter in Hull zusammen mit Finley. Er findet es gut, dass ich jetzt auch im Team dabei bin. Er meint ich halte unsere Wohnung immer sauber, ernähre mich gesund und gehe laufen. Das hat einen guten Einfluss auf das Team, ist aber auch ein Spiegel der eigenen Laster 😉 .
Kyrian ist seit Juni bei Wesser, jetzt also etwa sechs Wochen. Er macht den Ferienjob weil er die Zeit bis zu seinem Studium sinnvoll nutzen will, also Erfahrungen sammeln und Geld verdienen.
Finley schläft noch, deshalb kann ich ihn euch jetzt nicht vorstellen, das holen wir aber nach. Meine Teamkollegen haben mir übrigens schon einen Spitznamen verpasst. Sie nennen mich „the German giant“, bin ja auch nicht der Kleinste 😎 .

Unterschiede und Nostalgie

Wesser-Erfahrungen-Elias-Blog
Heute will ich über die Unterschiede zwischen einem Werbegespräch in Großbritannien und Deutschland reden.
Die Werber hier führen weitaus informellere Gespräche, als ich es von uns in Deutschland kenne. Zum Beispiel ist es total normal die Bürger an der Tür mit „Hey love“ oder „Hey mate/pal“ zu begrüßen. Das kommt bei den Bürgern sogar richtig gut an. In Deutschland würde man das eher als unhöflich empfinden.
Während ich daheim das Formular für die Mitgliedschaft den Bürgern ganz genau erkläre, wird das hier nicht erwartet. Ich habe das Gefühl, dass die Menschen das gar nicht wissen wollen und schneller das Interesse verlieren, wenn man darauf eingeht.
Außerdem entschuldigen sich die Bürger hier mehrmals, wenn sie nicht mitmachen wollen. In Deutschland kriege ich lediglich ein „Ich bin nicht interessiert“ zu hören und die Sache ist damit erledigt. Das deutsche Verhalten ist nicht unhöflich, nur käme man nicht auf die Idee sich dafür zu entschuldigen.
Generell habe ich das Gefühl, dass die Briten eher argwöhnisch und vorsichtiger sind als die Deutschen. Aber im Gespräch sind sie dann total nett.
Mit ist heute beim Werben übrigens ein ziemlich cooler Autobus ins Auge gefallen. Den wollte ich euch nicht vorenthalten.
Jetzt ist es schon spät und ich gehe schlafen, damit ich morgen wieder fit bin 🙂 .

Spit Challenge

Heute Abend waren wir alle ziemlich fertig vom Tag. Der Job ist hier genauso anstrengend wie in Deutschland. Gerade wenn man sich auf etwas Neues einstellen muss – also ein anderes Gespräch mit den Bürgern, eine andere Sprache – fordert das einen ziemlich. Man will ja auch erfolgreich sein und möglichst viele Mitglieder für seine Organisation werben und so gibt man alles, damit das funktioniert.
Heute Abend wollten wir Spaß haben und uns ein bisschen austoben 😉 . Manchmal muss man einfach etwas herumalbern um sich nach dem Job richtig entspannen zu können. Also waren Kyrian, Pete und ich kreativ und haben ein Spiel gespielt. Das soll jetzt kein Spoiler sein, aber ich kann euch schonmal so viel verraten, dass hinterher keiner von uns mehr trockene Kleidung hatte… 😉