Auf nach Kirgistan

Endlich ist es soweit: Die fünf besten Mitarbeiter, die für den NABU werben, starten heute ihre Reise nach Kirgistan. Das sind Kathi, Sanne, Anna, Wilm und Robert. Dort werden sie den kirgisischen NABU besuchen und sich das Projekt zum Schutz des Schneeleoparden vor Ort ansehen. Kathy, die schon live vom Job gebloggt hat, dokumentiert die Reise hier im Blog. Wir sind gespannt auf neue Eindrücke und Erfahrungen. Auf gehts 🙂 …

Das Abenteuer beginnt

Wesser-Erfahrungen-Wesser-University-Kirgistan

Anna, Wilm, Sanne und ich starten über den Dächern Berlins. Heute um 08:00 ging es direkt vom Teamchef-Seminar los. Wir vier haben uns dort schon getroffen, weil wir alle für den NABU werben, Teamchefs sind und uns beim Seminar neuen Input holen wollten, also wie man am besten ein Team leitet. Mit unserer Reise nach Kirgistan hängt das aber nicht zusammen. Das war ein Zufall, dass das Seminar genau vor unserer Reise stattgefunden hat. Wir hatten vorher noch ein leckeres Frühstück zur Kräftigung. Wir sind schon alle sehr aufgeregt, was auf uns wartet. Am Flughafen werden wir später noch Robert treffen. Er wirbt schon seit Langem für den NABU und ist auch Teamchef. Dann sind wir komplett 🙂 .

Schneeleoparden-Gang an Bord


Wir haben Robert vorhin am Flughafen getroffen. Die Schneeleoparden-Gang ist jetzt komplett und startklar. Jetzt sitzen wir in unserem Flieger und starten gleich in Richtung Kirgistan. Wir sind alle ziemlich aufgeregt und total froh, dass es jetzt endlich richtig losgeht.
Neben mir sitzt Anna, ihr kennt sie ja schon. Mit ihr habe ich schon zusammen geworben, da ist sie damals auch in meinem Blog aufgetaucht. Hinter mir sitzen Sanne und Robert, und vor mir Wilm. Alle sind begeisterte NABU-Werber so wie ich.
Wir freuen uns besonders darauf, endlich live vor Ort mitzuerleben wie der NABU in Kirgistan arbeitet. Vor einem Werbeeinsatz schauen wir uns immer die Projekte der Ortsgruppe an und kennen uns daher mit der Arbeit des NABU in Deutschland gut aus. Von den Projekten in Kirgistan haben wir bisher nur gehört und auch vom Land selbst wissen wir natürlich nicht so viel. Deshalb sind wir sehr gespannt auf viele neue Eindrücke und Erfahrungen.

Ankunft in Bishkek

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Um 2:00 nachts sind wir in Bishkek gelandet. Am Flughafen haben wir sofort einen Schneeleoparden entdeckt; das kann ja nur Gutes bedeuten 🙂 . Hier haben wir gleich bemerkt, dass der Schneeleopard in Kirgistan ein großes Thema ist, weil er zu den gefährdeten Tierarten gehört. Er wird besonders wegen seinem schönen Fell gejagt. Wir haben gleich mal ein erstes Foto gemacht, von uns mit dem Schneeleoparden. Bis jetzt haben wir also ein Foto mit ihm auf dem Plakat. Wir hoffen, dass wir uns steigern und das nächste Foto uns mit einem echten Schneeleoparden zeigt 😉 .
Zwei Mitarbeiter vom NABU haben uns dann am Flughafen abgeholt und sicher ins Hotel gebracht. Wir waren total müde und sind gleich ins Bett gefallen. Dann haben wir erstmal gut geschlafen, denn schließlich steht uns noch so einiges an Abenteuern bevor.

Mein erster Eindruck


Wir sind gestern Abend gut im Hotel angekommen. Insgesamt hat unsere Reise von Berlin bis hier her 17 Stunden gedauert. Das war schon ganz schön lange. Die Nacht davor beim Teamchef-Seminar in Berlin haben wir natürlich auch nicht viel geschlafen, denn es ist ja immer was los 😉 . Deshalb waren wir bei unserer Ankunft gestern Nacht um 4:00 Uhr dann auch ziemlich müde. Jetzt ist es 12:30 und wir sind ausgeschlafen und fit für alles was jetzt kommt. Die nächste Nacht werden wir noch im Hotel verbringen und danach geht es in die Wildnis Kirgistans. Wenn wir vom Hotelzimmer zum Balkon rausschauen merkt man schon, dass hier alles ganz anders ist. Ich bin gespannt auf die kommende Zeit 🙂 .

Besuch beim NABU

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Wir waren heute mittag beim NABU zu Besuch. Dort haben wir das NABU Team von Kirgistan und deren Projekte kennengelernt. Es ist faszinierend zu sehen was vor Ort, so weit weg von Deutschland erreicht wird. Beim Arbeiten habe ich anderen Menschen die Projekte vom NABU näher gebracht. Nun kann ich ein wirklich besonderes Projekt zum Schutz des Schneeleoparden live erleben. Wow!
Die Mitarbeiter des NABU erklären uns, warum der Schneeleopard geschützt werden muss und wie sie das machen. Das werden wir uns die nächsten Tage alles noch anschauen. Ich finde es super dieses Projekt näher kennenlernen zu dürfen und freue mich schon sehr darauf, das alles intensiv die nächsten Tage zu erleben.

Das Rehazentrum für verletzte Wildtiere


Der Leiter vom NABU Kirgistan ist Tolkunbek Aszkulov. Er spricht etwas Deutsch und erzählt uns von den Aufgaben des NABU hier und wie unsere Reise verlaufen wird.
Er erklärt uns, dass der NABU in Kirgistan ein Rehazentrum für verletzte Wildtiere betreibt. Momentan leben dort drei Schneeleoparden, zwei Weibchen und ein Männchen. Im Rehazentrum werden verletzte Tiere aufgepäppelt, das heißt konkret: behandelt und gefüttert. Es gibt auch Mitarbeiter die die Tiere beschäftigen, damit sie sich so weit wie möglich wie in freier Wildbahn fühlen. Das ist sehr wichtig, denn wenn sie wieder fit sind, werden die Tiere wieder ausgewildert. Wir werden das Rehazentrum morgen besuchen und ich freue mich schon sehr darauf. Ich habe noch nie einen Schneeleoparden gesehen und bin ganz aufgeregt wie das wohl so sein wird. Auch aus die kirgisische Landschaft bin ich gespannt, denn das Rehazentrum liegt mitten in der Wildnis.

Essen auf Kirgisisch

#kyrgystan #friends #somuchfood #рахмат

Ein von 15276 (@khtybby) gepostetes Foto am


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Nach dem Vortrag wurden wir dann im gemütlichen Garten zum Essen eingeladen. Es gab leckere, selbstgemachte, einheimische Speisen: Brot, gefüllte Teigtaschen, Reis mit Fleisch und Gemüse, Käse, Trauben, Gemüse, süßes Gebäck, und die leckerste Honigmelone, die ich je gegessen habe. Zum Trinken gabs Bier und Vodka und es wir haben an diesem Abend einige Toasts ausgesprochen. Schnell war klar, dass wir uns alle gut verstehen: Das kann ja noch lustig werden! 🙂

Frühstück und jede Menge Vorfreude


Es ist jetzt Dienstagmorgen 8:00 Uhr. Jetzt frühstücken wir gerade im Hotel. Es gibt Müsli, Früchte und ich trinke einen Tee dazu. Die Früchte sind sehr lecker, das Müsli schmeckt ganz anders als daheim.
Wir werden jetzt gleich vom NABU abgeholt und dann geht es los mit unserer fünf Stunden langen Fahrt ins Gebirge. Heute wollen wir das Rehazentrum für verletzte Wildtiere besuchen von dem uns Tolkunbek Aszkulov gestern erzählt hat. Ich bin schon sehr gespannt. Erstens natürlich auf die Fahrt in die kirgisischen Berge, weil ich diese Landschaft noch nie gesehen habe. Zweitens freue ich mich schon extrem auf die Schneeleoparden. Wir verabschieden uns heute somit auch vom Hotel und der Zivilisation. Die nächsten Tage werden wir nämlich dann auch in der Wildnis verbringen – und zwar im Zelt im Gebirge. Das wird sicher ein riesen Spaß 🙂 .

Traumhafte Fahrt

Kirgisischer Traum



Wir sind jetzt auf der Fahrt ins Gebirge. Aman, unser lieber kirgisischer Fahrer, beschallt uns drei Stunden mit schöner kirgisischer Musik. Die kirgisische Musik und Landschaft laden echt zum Träumen ein. Wir hören einfach nur zu und schauen aus dem Fenster. Ich könnte da studenlang machen. Zum Glück wird das eine längere Fahrt 😉 . Das eine Lied habe ich auch mal auf Youtube rausgesucht, damit ihr es euch in voller Länge anhören könnt.

I just called…


Plötzlich singt Stevie Wonder sein „I just called to say I love you“. Wir fangen alle an zu lachen und singen lauthals mit. Mit Aman verstehen wir uns prächtig obwohl er kein Wort Deutsch oder Englisch spricht. Er und das Lied werden unsere treuen Begleiter.

Zum Schneeleoparden-Gehege


Die letzten Meter zum Schneeleoparden-Gehege sind ziemlich holprig. Solche Straßenverhältnisse bin ich gar nicht gewohnt. Aman weiß genau wie er auf diesem Weg fahren muss, damit das Auto nicht aufsitzt oder in einem Schlagloch landet. Ich finde das ziemlich beeinruckend, wie gut er fährt. Wir sind jetzt alle mega aufgeregt, denn gleich sind wir da 🙂 .